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Kooperation mit der Staatsoper Hannover
Heini im Opernhaus

Regelmäßig führt der Vampir Heini zusammen mit dem Dirigenten Siegmund Weinmeister durch die Kinderkonzerte in der Staatsoper Hannover. Die Termine finden Sie in unserem Spielplan.

Aktuell im Programm:

 

1. Kinderkonzert „Spielen Erlaubt“
Über Zufall und musikalische Regeln

Kinder spielen gerne, das ist klar. Musiker spielen auch. Und für beides braucht man Regeln, oder? Welche Spielregeln gelten in der Musik, und was passiert, wenn man sich nicht daran halt?
Das 1. Kinderkonzert ist eine Spurensuche durch 300 Jahre Musikgeschichte von Johann Sebastian Bach bis John Cage, auf der Fährte musikalischer Gesetze und Regelbruche.
Das Echo zum Beispiel ist eine Grundregel der Natur. Kanon und Kontrapunkt wurden von Menschen erfunden.
Aber immer wieder haben sich Komponisten einen Spaß daraus gemacht, die Regeln zu brechen oder ihre Musik sogar dem Zufall zu überlassen. Heini, der kleine Vampir, nimmt den Würfelbecher in die Hand: Das Spiel beginnt!

Von 6 bis 10 Jahren

So  05.11.17 um 11.00 Uhr  Staatsoper Hannover
Mo 06.11.17 um 11.00 Uhr Staatsoper Hannover
Di  14.11.17 um 11.00 Uhr  Staatsoper Hannover

                         



Die spannendsten Kinderkonzerte aus den letzten Jahren


„Mit Pauken und Perücken“ Heini unterwegs in der Klassik

Klassische Musik ist alt. Ungefähr so alt wie Heini, der kleine Opernvampir. Deshalb ist er mordsmäßig neugierig, was klassische Musik eigentlich ist! Zusammen mit den Musikern des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover erforscht er im 2. Kinderkonzert die Zeit der musikalischen Klassik – als die Menschen gepuderte Perücken chic fanden und im Konzertsaal aßen und tranken, als Musiker bei Fürsten oder Bischöfen angestellt waren und Opernhäuser von tausenden Kerzen erleuchtet wurden. Dabei entdeckt Heini auch lustige Sachen: die »Mannheimer Rakete« zum Beispiel oder das Komponieren mit Würfeln. Mit Musik von Haydn, Mozart und Beethoven geht’s auf eine Zeitreise in die Welt vor über 200 Jahren.


„Klangfarben und Lichtmusik“ Ein Konzert über Licht und Farben


Im 3. Kinderkonzert klappen wir den musikalischen Tuschkasten auf und bringen Licht und Farben zum Klingen. Welche Klangfarbe hat Feuer? Klingt die Donau wirklich blau? Wie komponiert man den Unterschied zwischen Sonnen- und Mondlicht? Auch in der Musik gibt es unterschiedliche Farbtöne: hell oder dunkel, glitzernd oder matt, rein oder gemischt. Manche Komponisten sehen bei Musik sogar bestimmte Farben! Kleine Vampire sind da eher farbenblind. Ob das Niedersächsische Staatsorchester Hannover und Dirigent Siegmund Weinmeister erklären können, wie das geht, Licht und Farben zu hören?


„Gut Holz „ Heini unter Holzbläsern    

Im Orchester gibt es eine Instrumentenfamilie, die ganz besonders elegant und sensibel ist: die Holzbläser. Deshalb hat Heini sich bisher noch nicht getraut, sie sich von Nahem anzuschauen. So ganz genau weiß er außerdem nicht, wie er sie ansprechen soll, schließlich sind nicht alle Instrumente dieser Familie aus Holz! Überhaupt unterscheiden sich die Familienmitglieder ziemlich voneinander: Einige hält man beim Spielen quer und andere längs, manche sind kurz und manche lang … ganz schön verwirrend! Aber nachdem Heini die Streicher­ und die Blechbläserfamilie kennen gelernt hat, platzt er fast vor Neugierde auf Oboe, Fagott, Klarinette, Flöte und Co.! Also fasst er sich ein Herz und lädt die bunte Holzbläserfamilie ins Kinderkonzert ein.


„Stadtklang“ Heini in der Großstadt

Eine Band spielt in der Fußgängerzone, dazwischen klingen Autohupen, irgendwo hämmert rhythmisch der Baulärm und drunter liegt das Rauschen des Straßenverkehrs – Heini findet, so eine Stadt macht unglaublich viel Musik. Da ist er nicht der einzige. Viele Komponisten haben Stadtmusiken geschrieben. Bernstein und Gershwin, Ives und Copland – vor allem amerikanische Komponisten waren fasziniert vom Klang der Stadt. Vielleicht, weil es dort so große Städte gibt? Heini jedenfalls freut sich darauf, das Opernhaus mit Großstadtklängen anzufüllen. Ob Hannover auch einen eigenen Klang hat?


"Frühlingsmusik" Heini unter Vögeln

Nicht nur Menschenkinder, auch Vampire können es kaum erwarten, dass der Frühling endlich kommt! Wenn die Bäume grün werden und die Vögel lauthals zwitschern, hält es selbst Heini nicht mehr in
 seinem Sarg. Er macht seine Ohren auf und lauscht, denn der Frühling hat einen besonderen Klang – und den will Heini ins Opernhaus holen! Dazu braucht er nur möglichst viele Sänger und Sängerinnen
im Publikum. Gemeinsam werden im Konzert Frühlingslieder gezwitschert, und es wird tiriliert, was die Kehle hergibt!


"Expedition ins All" Heini unter Sternen

Wenn Heini nachts durch Hannover fliegt und die meisten Menschen schon schlafen, ist der kleine Opernvampir nie allein: Über ihm blinkt der Abendstern, der Große Wagen zieht seine Bahn über den Nachthimmel. Und von einem fernen Stern winkt ihm ganz sicher ein außerirdischer Vampir zu ...
Höchste Zeit, den Sternenhimmel auch tagsüber zum Klingen zu bringen! Denn nicht nur Heini, auch viele Komponisten hatten Sehnsucht nach den Sternen – und schrieben für Venus, Orion & Co. galaktisch schöne Musik.


RABAUKEN UND TROMPETEN Heini unter Helden

Heini träumt davon, ein richtiger Held zu sein! Er weiß auch schon, wen er fragen muss: Herkules, den stärksten Mann der Welt. Mit Pauken und Trompeten ausgestattet tritt der nämlich bei Händel auf, groß und stark. Klingt so ein Held? Oder doch eher wie Orfeo, der mit seiner Musik tapfer die Unterwelt bezwang? Zu Musik von Mauricio Kagel versucht Heini, heldenhaft zu marschieren, merkt aber, dass dabei selbst der tapferste Held ins Stolpern gerät. Ganz am Ende trifft Heini doch noch einen Helden nach seinem Geschmack: Don Quijote, und gemeinsam kämpfen sie gegen quäkende Schafherden und scheppernde Windmühlen.

Mit Heini, dem kleinen Vampir (Britt Wolfgramm, Figurentheater Marmelock)
Dirigent Siegmund Weinmeister


Kinderkonzert in der Staatsoper Hannover
Heini bei Hofe
Ein Ausflug in die Zeit der Barockfeste

Es ist die glanzvolle Zeit der Könige, Fürsten und Adligen vor 350 Jahren. In ganz Europa werden prachtvolle Schlösser gebaut, von Versailles bis nach Hannover.

Hier feiern sich die Reichen auf rauschenden Festen und beauftragen Komponisten wie Händel, Lully, Rameau oder Agostino Steffani damit, elegante Tänze, pompöse Märsche und festliche Orchestermusiken zu schreiben.
Sänger wetteifern miteinander, wer die schnellsten und höchsten Töne singt. In den Opern scheut man keine Kosten und Mühen, um Wolken, Donner, Winde oder große Wasserschlachten darzustellen.

Und dazwischen leuchtet der rote Umhang eines kleinen Vampirs, der Menuett tanzt, an Windmaschinen kurbelt, ein Cembalo kennen lernt, die schnellen Töne der Sänger zählt und herausfindet, warum – bei allen grünen Geistern– auch die Männer lange, lockige Haare tragen.

Kinderkonzert in der Staatsoper Hannover
Im alten Rom
Heini bei Caesar und seinen Musikern

Rein in die Tunika, die Römersandalen geschnürt und nix wie hin: Caesar hatte eine seiner verrückten Ideen und einen kleinen Vampir aus dem kalten Norden nach Rom eingeladen. Gemeinsam besuchen sie die ganze Stadt und natürlich auch das Kolosseum: Chatschaturians Marsch der Gladiatoren zeigt den Einzug der Kämpfer, Zirkusmusiken unterhalten das Publikum in den Pausen, und Trompetenfanfaren begleiten den Sieger. Außerdem gibt Ottorino Respighi eines seiner berühmten Römischen Feste – ein großes Gelage, bei dem gespielt, gegessen und natürlich getrunken wird.
Wen wundert es da, dass sich Heini irgendwann fühlt wie die Töne in Bartòks Orchesterstück Etwas angeheitert.
Und sehr spät in der Nacht zeigt ein kleiner Vampir dann den Römern, was ein echter Italiener ist und schmettert sein durchdringendes „O sole mio“ vom Hügel des Kapitols.


Kinderkonzert
- Im Rausch der Tiefe
Unterwassermusiken von Dvoràk bis Zemlinsky

Weit unten, dort wo das Wasser in dunklen Grün- und Blautönen leuchtet, da leben sie: die Seejungfrauen, Undinen und Wassermänner von Antonin Dvoràk, Alexander Zemlinsky und E.T.A.Hoffmann.
Sie haben alle ihre ganz eigenen Geschichten: Manche wünschen sich, an Land zu leben. Andere versuchen, Menschen zu sich in die Tiefe zu ziehen.

Ein kleiner Vampir ist mutig genug und stürzt sich in die Fluten. Dort lernt er die Wellenspiele der Nixen kennen, entfesselt mit Neptun einen echten Seesturm und erfährt, dass bei den Krebsen auch musikalisch alles rückwärts abläuft. Und dann erklingt das verrückteste Musikstück, das Heini je gehört hat: eine Komposition für Orchester und die rätselhaftesten Töne der Tiefe, die Gesänge der Wale.